Ein(oder zwei)sichten

Ich habe es getan. Ich habe das Undenkbare getan, und einen Kurs abgesagt. Unglaublich, was mich das gekostet hat. Wie ich mit dieser Entscheidung gehadert habe. Dabei war es ganz klar: Es geht einfach nicht. Aber etwas in mir fordert immer: Alles geht!  Es muss gehen! Alles muss!

Wie, ich hab meine Grenzen? Ich? Wirklich?

Ich muss… nachgeben. Ich gebe nach. Sinke zurück in die Kissen. Verbringe zwei zusätzliche Tage in diesem Zwischenbereich, halb sitzend, halb liegend, halb fiebrig, aber zunehmend klarer. Ich schone mich – und antworte deshalb ausnahmsweise nicht einzeln auf alle Kommentare, sondern hier: Danke für die Unterstützung, die Einsichten, Ratschläge und für das Gedicht!

Zwei Dinge sind mir vor allem klar geworden: Den Druck mach ich mir selber, und kann ihn deshalb auch nur selber wieder von mir nehmen. Die scheinbar rationalen Erklärungen für meine Arbeitswut halten einer ehrlichen Überprüfung nicht stand. Mit den darunterliegenden Gründen setze ich mich nun in meinem neuen Tagebuch auseinander.

Die grösste und wichtigste Erkenntnis, die man aus so einer Schreibchallenge ziehen kann, ist ja, dass man viel mehr Zeit zum Schreiben hat, als man meint. Wenn man nur immer und überall bereit ist zum Schreiben. Aber das wusste ich ja schon. In meinem Fall macht es mehr Sinn, die Schreibzeit im Voraus festzulegen, und mich stur daran zu halten. Das hilft mir, meine unterschiedlichen Projekte auseinanderzuhalten, nicht ständig drei Dinge gleichzeitig zu schreiben. Ich trenne sie jetzt strenger voneinander, arbeite an einem Tag an den Kolumnen, an einem anderen an den Morgengeschichten. Das, was ich den Roman nenne, habe ich ganz weggelegt, und dafür ein Tagebuch angefangen.

Dieses Tagebuch führe ich in Ecriture Automatique, das heisst, ich schreibe so schnell ich kann – und wundere mich immer wieder über das, was dann da steht. Und ich merke: So frei war mein freies Schreiben gar nicht. Obwohl ich mich von meinen Figuren an der Nase herumführen liess, ihnen folgte, wohin sie wollten, war da doch immer die innere Unterteilung in Roman und nicht-Roman. Diese Grenze habe ich nun aufgelöst. Ich weiss also noch weniger als zuvor, dafür freue ich mich wieder darüber. Ich spüre ein Kitzeln, eine Neugier, ich hänge Gedanken nach, Worte stauen sich in den schreibfreien Stunden, bilden sich zu Sätzen….

Ich bin nun mal jemand, der schreibt. Ich weiss nicht, wie ich einen Ausgleich zum Schreiben finden soll oder kann. Die einzige Möglichkeit, den Druck vom Schreiben wegzunehmen, ist, es wieder zu dieser Nische der Freiheit zu machen, die nur mir gehört, und in der alles möglich ist. Diese Freiheit, zu sagen: Ich weiss nicht, was es wird. Ob es überhaupt etwas wird. Es muss auch gar nichts werden.

Schreiben als Selbstzweck.

Eine ganz andere Wirkung also, die dieser Wettbewerb dieses Mal auf mich hat, als in anderen Jahre. Eine ganz andere Wirkung auch als auf Magdalena. Sie hat eine Blockade durchbrochen, ich hab eine aufgerichtet. Eine Blockade, die mich schützt. Nicht vor dem Schreiben, nur vor dem Druck. Ich sehe Magdalena auf einem ungesattelten Pferd durch ihre Geschichte galoppieren, eine brennende Fackel hochhaltend, das Ziel schon im Blick. Und ich proste ihr vom Bildrand aus zu, während ich die schwere Eisenkette von meinem Hals nehme, die ich in meiner Verblendung für Schmuck gehalten habe –

wundert euch nicht über diese Bilder, Magdalena hat mir zum Fiebervertreiben die Fernsehserie Deadwood empfohlen. Ungewaschene Goldgräber, Pioniere, tapfere Witwen, grosse Träume, Schlägereien und sehr viel Gefluche – dem hält kein Selbstmitleid stand!

Und ich entschuldige mich auch gleich bei allen, denen meine Arbeitsweise von Anfang an zu chaotisch, zu unstrukturiert war: sie muss erst einmal noch chaotischer werden.

Magdalena: Wednesday 1,900, Thursday 2,800, Friday 1,600

Milena: 15.3. Null, 16.3. 6124, 17.3. 11’828.

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29 Kommentare

Kommentare

  1. BurgerTrice meint

    Tja, nachdem ich nun in den Blogs von Milena gestöbert und alle Kolumnen in mich aufgesaugt habe, fast alle Bücher von Milena gelesen habe, einmal das Novemberschreiben mitgeschwitzt und die Werkstatt in Aarau besucht habe, schaffe ich es nicht mehr, mich einfach so am Kommentar vorbeizuschlängeln. Ich möchte auch etwas schreiben:
    Es geht mir gleich wie euch allen, ich werde von Milena inspiriert und beflügelt, teilweise getröstet in meinen Macken und meinem Chaotismus ……. aber was mich stutzig gemacht hat ist die „Ecriture automatique“ ! — Ich praktiziere sie seit Jahren mehr oder weniger regelmässig. Meine Erfahrung ist: Sie wirkt Wunder für einen selber, aber zum Lesen für andere finde ich sie unzumutbar — auch für einen selber. Ich habe viele gelbe A4-Hefte voll geschrieben — von Hand ( für therapeutische Zwecke sollte man das ) aber wollte ich später darin lesen wurde mir fast übel. Die Konzentration der Gedanken, aber dann wieder die Belanglosigkeit hauten mich jedes Mal um.
    Aber ich möchte auch sagen, dass mir die „Ecriture automatique“ mehr als einmal das Leben gerettet hat: Ich war in der Klinik mit einer fürchterlichen Depression und hatte mit unerklärlichen Ängsten zu tun, die mich einfach belagerten und mich quälten. In dieser extremen Situation, die immerhin mehr als drei Monate dauerte, wurde es mir möglich, durch das schnelle Niederschreiben aller wirr kreisenden Gedanken, die furchtbare Angst zu kanalisieren und abfliessen zu lassen. Die Wirkung war unmittelbar spürbar für mich. — Wer weiss, ob ich ohne dieses Schreiben nicht verrückt geworden wäre. Dann hatte ich solche Hefte auch an andere Patienten in der Klinik verteilt, und sie waren mir alle dankbar. Soviel also zur Ecriture automatique, aber wie gesagt, ich konnte sie nicht wieder lesen und habe alle Hefte rituell verbrannt, ( was ja mit Tagebüchern auch oft gemacht wird ) Aber ich muss sagen, das schnelle Schreiben — wirklich ohne Unterbruch, ansonsten Ringelzeichen, wenn die Gedanken stocken — hat schon etwas unheimlich Befeiendes für mich. — Voilà !

    Nun, bekomme ich wohl auch eine Rose ? — Ein unerwartetes Wohlgefühl überkam mich nullkommaplötzlich: An einem Nachmittag spazierte ich am Quai von Lutry, wie ich das sehr oft tat. Aber diesmal roch ich den See, das Seewasser, sein Blau und sein Glitzern ……. Mit einem Schlag wurde ich in meine Kindheit zurückkatapultiert, auf die Kappelerbrücke in Luzern, wo ich oft mit meinem Eltern zum Bummeln war. Verblüffend war einfach, wie dieser Geruch sofort ein unbeschreiblich warmes, wohliges Gefühl in meinem Körper ausbreitete . Ich verstand plötzlich die Welt nicht mehr und was mit mir passiert war. — Anderntags und später erhoffte ich den speziellen Geruch wieder zu empfinden am See, aber er erwärmte mich nicht mehr …….
    Für Milena ganz gute Besserung —bis zum nächsten Mal — Béatrice

    • Jakob meint

      Liebe Béatrice
      Natürlich bekommst du eine Rose, nein sagen wir gleich zwei. Ich meine ein solch wunderbares Erlebnis aus Luzern mitzubringen, das verdient mit bestimmtheit zwei Rosen. Du bestätigst mit dieser Geschichte, was ich schon lange weiss… Luzern ist was besonderes. Oder sind es die Luzerner?? Dann wäre ich ja besonders… bin ich das??
      Besser bleiben wir bei deiner Geschichte. Ich glaube, wir kennen alle solche Erlebnisse. Träumen davon, dies wieder zu erleben… und sind immer wieder enttäuscht, wenn wir danach suchen. Viele versuchen solche Momente einzufangen, mit Fotoapparat, mit Video oder Audio. Ich glaube, alle diese Konservierungen reichen nicht an das heran, was wir Erinnerung nennen. Ich bin sicher, liebe Béatrice, wenn du die Augen schliesst, an einem Ort, mit dem Hintergrund in dem das Wasser vorbei rauschtt, der Wind ganz zart um deinen Kopf streicht, kann es sein, dass du diesen Duft noch einmal findest!!! Oder gar wird dich der Duft wieder finden… wer weiss!
      Alles Liebe, Jakob

    • Milena MoserMilena Moser meint

      @ Beatrice: willkommen! Schön, dich hier zu sehen. Deine Ausführungen zur Ecriture Automatique sind so interessant, dass ich morgen in meinem nächsten Beitrag auf sie eingehen werde…

    • BurgerTrice meint

      Danke Milena, lieb von dir und ich bin glücklich, wenn ich meine wunderbare Erfahrung mit der „SchreibTherapie“ weitergeben kann.
      Bis bald wieder einmal und mach es dir easy …..
      Béatrice

    • BurgerTrice meint

      Liebe BlogMitDenkende,
      das war wohl zu einseitig gedacht von mir: Ich sehe jetzt sehr wohl, dass die „Ecriture automatique“ auch ein kunstorientiertes Mittel sein kann und daher für jeden zumutbar und lesbar sein kann.
      Ich habe nur meine persönliche und therapeutische Wirkung des „gedankenleerenden“ Schreibens beleuchtet, und das ist zu einseitig.
      Letztes Jahr hatten meine vollgeschriebenen gelben Hefte so schmerzlich und unlesbar auf mich gewirkt, unlesbar auch für andere — dachte ich, obwohl ich jetzt nach näherem Überlegen — und nach dem Denkanstoss von Milena — wiederum anders denken würde und mich frage, ob sie wohl in meiner heutigen Lebenslage nicht doch wieder lesbar gewesen wären. — Nun bereue ich, dass ich sie verbrannt habe.
      Tia, — was macht man da am besten ? — Ich holte ein neues gelbes Heft hervor und begann von neuem zu schreiben, ohne abzusetzen, Wort um Wort, Seite um Seite ………. Ich musste keine Angst mehr vertreiben, und die „Ecriture automatique“ fühlte sich ganz anders an, viel leichter, manchmal wohltuend und über weite Strecken sogar lesbar — vielleicht auch für andere ……. ?
      Grüsse von Béatrice

  2. Regula am See meint

    Ihr lieben Alle!
    Damit es keine Verwechslung mit der „anderen“ Regula gibt, (je älter ich werde, desto mehr Regulas lerne ich kennen ;-)) habe ich meinem Namen einen Zusatz gegeben.

    Also. Jakob. Schöner Gedanke, die schönen Gedanken, Erlebnisse zu teilen. Ich hatte heute gleich mehrere. Der Tag fing eigentlich damit an, dass er mir für heute (vermeintlich) genügend Stunden zur freien Verfügung versprach. Irgendwie schaffe ich es aber trotzdem immer, mich zu verzetteln, da etwas anzufangen, dazwischen noch Muffins backe weil’s doch so nett wäre zum 4i-Kafi noch etwas süsses zu haben. Dann schauen mich die sonnengelben Primeli und die kleinblumigen Stiefmütterchen schon seit ungefähr 5 Tagen vorwurfsvoll an PFLANZ UNS ENDLICH EIN! Das kann ich machen, wenn die Muffins im Ofen sind, sehr gutes Timing. Am Ende wird es doch immer auf eine unerklärliche Art und Weise ein Gehetz. Bin so unstrukturiert! Und ja die Wäsche kann man auch gut noch ab-, und wieder aufhängen. Kommt besonders gut, wenn man vorher Pflanzen eingetopft hat…… No comment.
    Aber jetzt zu den schönen Dingen. Jahaaaa, natürlich habe ich jetzt einen blühenden Sitzplatz, wenigstens einen Teil davon. Nämlich grad die Ecke, wo ich mehrmals täglich hinschaue, die ist GelbBlauLilaRotUndWeiss. Die Muffins sind auch gut geworden, obwohl ich meinen nicht recht geniessen konnte und mich zum Kafi um vier nicht hingesetzt habe. Nur nicht zu gemütlich! Zum Abenteuer Spielplatz flitzen, mit den Müttern die auf mein Kind aufgepasst haben einen kurzen Schwatz abhalten, Tochter einladen, nein du kannst nicht noch etwas spielen weil wir müssen…… ins Traning fahren. Zurück nach Hause. Meiner Nachbarin, @ Milena, die ich immer noch nicht duze (habe sie im Schreibkurs den ich vor 2 1/ 2 Jahren bei dir besucht habe erwähnt, du erinnerst dich sicher noch daran, grmpf :-) :-)
    habe ich auf einem schönen Glasteller, den ich selber gemacht habe (ja das kann man) ebenfalls hübsch einen Muffin arrangiert, Puderzucker, Primeli und Schoggieili (die von der Migros sind die alleribeschten). Sie hat mich dann gleich auf einen Ingwertee eingeladen. Jetzt also Nummero 3 von schön erlebten heute. Ich sitze bei ihr in der Küche. Es ist wie ein kleines Museum, allerlei Sächelisachen und dingens von früher und heute. Das Riegelhaus ist schon 200 Jahre alt, hat also sicher einiges zu erzählen. Manchmal sitze ich auch in der guten Stube, auf dem grünen Ofäbänkli.
    Und die vierte schöne Sache die ich heute erleben durfte, war eben. Heute Abend war ich in Horgen an der Lesung von dir Milena. Eine rechte Schar von Interessierten hat sich zusammengefunden. Dein jüngstes Buch habe ich schon seit ein paar Wochen. Habe mir überlegt, „soll ich es jetzt mitnehmen und es signieren lassen?“ Aber irgendwie kam es mir dann so vor, als würde ich dich damit belästigen. Schreib bitte, für…….. Oder für meine Freundin……
    Hätte auch noch ein Buch kaufen können, wirklich für meine Freundin, den eigentlich ist sie „schuld“ daran, dass ich deine Bücher lese. Ihr geht es im Moment nicht gut. Sie hat sich eben von ihrem Freund getrennt. Sicher hätte sie sich über die Montagsmenschen gefreut. Und dann noch mit Widmung. Aber irgendwie, ach ich weiss auch nicht. Bist du wieder ganz gesund? Ich fand es einfach unpassend, in die Reihe zu stehen. Mein Mann hat mich gefragt, und lässt du dir das Buch signieren? Ich, nein. Mein Mann, ja so richtig schweizerisch. Nicht trauen. Nicht trauen, plöök!I Nein irgendwie habe ich mir gedacht, vielleicht ist sie wirklich noch nicht ganz gesund und ist froh, wenn sie bizitä wieder heim kommt, sich ins Bett legen und auskurieren kann. Ja. Genau das waren meine Gedanken. Vermutlich musstest du dich aber noch durch die selbstgemachten Apero Gebäcke und Kuchen essen…….
    Habe dir übrigens sehr gerne zugehört!

    Ach übrigens Jakob. Zu den zwitschernden Vögeln. Ich finde es auch nicht ganz so selbstverständlich, dass die noch zwitschern! Heutzutags. Auch wenn’s Frühling ist. Ich geniesse ihren Gesang. Besonders den der Amseln gegen Abend, wenn sie auf den Hausdächern sitzen und sich abwechslungsweise zusingen. Hörst du’s auch, wenn sie sich Antwort geben?

    Ich hoffe, dass ihr alle ebenfalls einen sonnigwarmen Tag erleben konntet.
    Allen einen schönen Abend (habe noch einen xtra Muffin vor mir :-)) und schlaft gut, Regula am See

    • Jakob meint

      Liebe Regula am See
      Welch entzückender Name!! An was oder wen erinnert der mich bloss??

      Mit grosser Freude habe ich deine Worte heute Morgen gelesen. Da hast du deine Rose redlich verdient, an der wir uns alle freuen.
      Heute bin ich unterwegs. Deine Worte gehen mir andauernd durch den Kopf. Da ist so viel Leben drin, so viel das ich vor meinem geistigen Auge sehen kann von diesem deinem gestrigen Tag, ohne selbst dabei gewesen zu sein. Fast kann ich deine Muffins riechen und sehe ein „geschafftes“ aber glückliches Gesicht daneben.
      Ich fahre mit dem Zug bald an Horgen vorbei, vielleicht kann ich diese deine Muffins riechen oder sehe gar den bunten Gartensitzplatz, den du hergerichtet hast. Super!!
      Ich danke dir und allen anderen (… und auch den vielleicht noch kommenden) SchreiberInnen für diese Offenheit und dem Mut, von dem Kleinen und Alltäglichen zu schreiben, von dem das man sonst fast nicht beachtet. Ich wünschte mir, dies würde in unserem Alltag ganz selbstverständlich geschehen und würde damit als Kontrast zu dem sonst vielem negativ Gesagten stehen.

      Eine kleine Anmerkung möchte ich noch anbringen. Ich mag das Zwitschern der Vögel selbst auch und hoffe, dieser morgendliche Gesang wird immer so bleiben. Die erwähnte Selbstverständlichkeit habe ich in Bezug auf den Text von Anke erwähnt, weil mir persönlich ihr Text in den ersten Zeilen vollauf genügt hätten. Diese haben mir so gut getan und haben mir so gut gefallen, ich hätte es bei diesen Worten belassen….

      Ich hoffe diese kleinen Texte werden von vielen anderen gelesen. Vielleicht mögen diese sich auch an den Rosen freuen, vielleicht werden sie damit auch motiviert, das Schön im Alltag immer wieder zu sehen und zu finden

      Wo hast du gesagt gibt es diese feinen Muffins??

      Alles Liebe
      Jakob

    • Regula am See meint

      Lieber Jakob!
      Vielen Dank für die Rose. Ich habe sie in eine grüne Vase eingestellt und werfe ihr immer wieder mal einen Blick zu, wenn ich im Wohnzimmer vorbeikomme…..
      Von den Muffins (übrigens mit einem leichten Vanille Geschmack) ist nur noch eines übrig. Mit den anderen sieben Stück habe ich mich im Haus wieder einmal beliebt gemacht ;-).

      An was dich mein, der Name erinnert? Vielleicht an das Lied, das Haus am See von Peter Fox?

      Heute habe ich doch endlich auch noch die Zitronenmelisse, den Salbei, die marrokanische Minze, den italienischen und den anderen Peterli und die beiden wunderschönen Schachbrettblumen eingetopft. Nein, es wird keinen Frost mehr geben. Auf jedenfall nicht in meinem Garten. Auch die kalte Sophie und ihre Schwestern können da nichts ausrichten!

      Ich hoffe du hattest einen schönen Tag! Wir haben immer noch einen blauen Himmel für Alle!
      Lieber Gruss, Regula am See

    • Milena MoserMilena Moser meint

      @ Regula am See: Das ist wirklich lustig – schweizerisch? typisch? – diese falsch verstandene Rücksicht. Ich hab ja angeboten, Bücher zu signieren. Stell dir vor, ich sitze dann am Signiertisch, den Fülli gezückt, und niemand kommt zu mir…. Ich wäre am Boden zerstört! Grundsätzlich gilt für mich bei Lesungen: wenn ich da bin, bin ich da, und ich gebe alles. Krank sein oder müde kann ich dann wieder auf dem Heimweg. Das ist eine Frage des Respekts. Und was die Kurse angeht: seit 2007 gebe ich jährlich 20 bis 30 Kurse, mal acht Teilnehmer. Da kann ich mich tatsächlich nicht an jeden Namen und jedes Gesicht erinnern – aber oft bleiben mir die Texte, oder Bruchstücke von Texten, so tatsächlich auch deiner… das alte Riegelhaus, der Garten, die Nachbarin – allerdings erinnere ich mich irgendwie an eine Katze? Egal, also bis zum nächsten Mal!

    • Regula am See meint

      Keine Katze war’s Milena eine weisse Ratte unter dem Hühnerstall :-).
      Ja die Rücksicht! So bin ich eben. Überlege hin und her, nicht aufdringlich sein….bla bla bla. Jetzt habe ich eben KEIN signiertes Buch. Du warst dafür zwei Minuten früher daheim :-). So.

  3. Jakob meint

    Hallo Leute, alle ihr Lieben, die sich auf dieser Seite wiederfinden: Ich möchte euch um was bitten: Könnte ihr alle – auch diejenigen, welche sonst nie was schreiben, die vielleicht einfach nur in Freude mitlesen – könnte ihr, jeder von euch aufschreiben, was ihr Schönes heute erlebt habt.
    Ich meine nicht grosse Sachen müssen es sein, vielleicht das erste Blümchen, das am Wegesrand gesehen wurde; vielleicht das Lächeln des Nachbars das man nicht erwartet hat; vielleicht diese heimliche Freude die man erkannt hat beim Verzehr eines kleinen, „munzigen“ Stückchen Schokolade, oder was auch immer. Ich stelle mir, eine jede solche Geschichte als ein schöne, wunderbare Rose vor, mit langem Stiel, mit wohlgeformten, dunkelgrünen Blättern und einem Blütenkelch in dieser samtigen kardinalsroten Farbe. Und alle diese Geschichten, die sehe ich als einen edlen Strauss von diesen Rosen, in einem silbernen Behältnis gehalten. Ich bin sicher, das ergibt einen riesengrossen Blumenstrauss, der uns zu allen Ehren gereicht. Etwas edleres und wertvolleres kann ich mir gar nicht vorstellen….

    Ich weiss, es hört sich so banal und läppisch an. Wie oft habe ich mich schon ertappt dabei, etwas erlebtes als nicht besonderes zu taxieren, weil ich nicht erkannt habe, dass selbst diese Begebenheit eigentlich was aussergewöhnliches war. Dabei geht es ja nicht mal wirklich um das Gesehene oder Erlebte, vielleicht ist das Blümchen am Wegesrand ja nicht wirklich besonders. Aber in der Art wie es mich begeistert hat, wie es für mich, in dem mir eigenen Kontext sich angefühlt hat, das ist vielleicht aussergewöhnlich. Vielleicht aber, wird es aber erst dann auch aussergewöhnlich, weil das Erlebte anderen mitgeteilt werden kann.

    Nun möchte ich versuchen gleich eine erste Rose in diese Behälter zu stellen:
    Ich hatte letzten Freitag mein Motorrad abgegeben. Fast könnte man es als eine „Alterserscheinung“ bezeichnen. Wobei, so alt bin ich gar nicht (… nur damit keine Missverständnisse entstehen!). Mein Motorrad hat mich die letzten zwölf Jahre begleitet. In den ersten Jahren hatte ich es ganz heftig benutzt, war fast jede freie Minute damit herumgefahren. Doch, wie vermutlich bei jeder Liebe, wurden diese Fahrten weniger, die Standzeiten dazwischen länger, das Putzen anstrengender und der Lack der Maschine matter. Trotzdem war es mir schwergefallen, mich von diesem Motorrad zu trennen, war doch auch ein bisschen Freiheit mit so einem Ding verbunden.
    Nun hat noch das Strassenverkehrsamt angeklopft und meinte, eine so alte Lady (sie, die Maschine ist nun 18 jährig), die müsse mal wieder untersucht und getestet werden. Damit hatte ich einen Grund, mir Gedanken zu machen. Da hatte nicht bloss die fehlende Fahrpraxis einen Grund geliefert, auch die Motorradklamotten, welche doch da und dort etwas eingegangen sind, trugen zum Entscheid bei. So bin ich bei Sonnenschein und fast zwanzig Grad Celsius zum Garagisten gefahren und habe „mein“ Motorrad dort parkiert. Es ist schön, dieses Gefühl „entschieden zu haben“ und dabei noch sicher zu sein, das richtige getan zu haben.

    Oh, es ist wie ein Zauber: Jetzt als ich das geschrieben habe, jetzt könnte ich vermutlich gleich Seiten füllen, mit kleineren und grösseren Gegebenheiten, welche ich heute oder in den letzten Tagen erlebt hatte. Ich könnte von der Frau erzählen, welcher ich im Café begegnet war und mich gefragt hatte, wie man bei uns hier ein Milchkaffee (Schale) bestellen würde. Daraus hatte sich gleich ein Gespräch entwickelt. Oder ich könnte vom Ausflug mit meinem Sohn erzählen oder vom Telefongespräch mit meiner Tochter und ihren Fragen zum Leben…. oder… oder… oder von diesem Baum den ich heute auf der Fahrt gesehen habe. Auf der Fahrt von Luzern nach Sursee, da gibt es ein kleines Tunnel. Darüber ein Grashügel. Auf diesem Hügel, nicht ganz in der Mitte ein Baum. Schöner, kräftiger Stamm und ausladende noch kahle Äste. Dahinter die dunklen Wolken der von Westen aufziehenden Regenfront. Das war ein schönes und idyllisches Bild.

    Also, erzählt von euren schönen Erlebnissen… ich freue mich auf die vielen, vielen Rosen die ihr euch schenken könnt!!!

    • Gise Kayser-Gantner meint

      … welch zauberhafte Idee, Jakob,
      diese unglaublichen Rosen in silbernem Gefäss! Hier die meine:
      Als ich vorgestern die stichelstacheligen Äste des Feuerdorns kürzte – zugegeben, brutal direkt unten, damit gleich einige Verzweigungen erwischt wurden – setzte sich eine empörte Blaumeise oben auf einen schwankenden Ast und begann zu schimpfen. Ich glaube, sie keifte mir zu, dass es nun zu übersichtlich werde, das Gebüsch! Ich spüre die spitzigen gemeinen langen Dornen noch in meinen Fingern, weil ich lieber der Meise zuschaute als dorthin, wohin ich griff …

    • Jakob meint

      Liebe Gise
      Mir scheint, da hast du gelernt der gefiederten Freunde zu verstehen. Muss schön sein, so viele neue Freunde gefunden zu haben…
      Ja, diese Rose, die gehört dir!!
      Alles Liebe, Jakob

    • Regula Haus-Horlacher meint

      @Jakob: Weil du es dir so sehr wünschst und heute so Stiller-und-Julikamässig wunderbares Märzwetter ist, will ich versuchen, dir etwas Schönes zu erzählen.
      Also. Stell dir vor, seit Samstagnacht um 00.23 Uhr habe ich es schriftlich: Mein Manuskript wird in Satz gegeben! In spätestens zweieinhalb Monaten werde ich ein fertiges Buch in den Händen halten! Das ist so wunderbar, dass ich es kaum glauben kann. Fünf Jahre habe ich mittlerweile daran gearbeitet und jetzt soll es tatsächlich so weit sein!
      Seit Sonntag beschäftige ich mich nun damit, wie sich die Frucht dieser fünf Jahre Arbeit angemessen vermarkten liesse. Dazu musst du wissen, dass ich in Sachen PR nicht ganz unerfahren bin. Ich habe in dem Dorf, in dem ich bis vor kurzem wohnte, zuerst dem Frauenchor ein neues Image verpasst und danach die Kirchgemeinde werbetechnisch auf Vordermann gebracht. PR ist sozusagen mein Steckenpferd. Und jetzt ist also mein Buch dran. Hm. Keine einfache Sache, wenn man in der Literatur- und Überhaupt-Szene ein ganz und gar unbeschriebenes Blatt ist … Wie ich nun so dasass und ziemlich ratlos vor mich hin grübelte, schien auf einmal die Sonne auf meinen Schreibtisch. Zum ersten Mal seit Ende Oktober! Stell dir das vor! Seit viereinhalb Monaten!
      Nun ist es so, dass mein anthrazitgraues Kleid … Ja, du hast richtig gelesen: Das antrazithgraue Kleid der Herzogin Rosemarie – so eine Art „kleines Schwarzes“ nur eben nicht ganz schwarz – gibt es auch in Wirklichkeit. Wie es halt so ist beim Geschichten erfinden: Manchmal schleicht sich ganz unversehens etwas Wahres ein, das lässt sich nie ganz vermeiden … Genau dieses Kleid also, sollte schon seit Längerem in die chemische Reinigung gebracht werden.
      Und weil nun die Sonne so schön auf mein Pult schien, packte ich das Kleid ein und machte mich auf den Weg. Auf was für einen Weg! Ich sah die Forsythien blühen, das junge Grün spriessen. Hörte die Vögel singen: Grasmücken, Buchfinken und sogar Stare. Stare sieht man hier nicht oft, musst du wissen. In Berlin und am Bodensee gibt es sie in Massen, aber da wo ich zu Hause bin, sind sie selten.
      Ich hörte also die Stare – und da geschah es! Plötzlich gelang mir, was ich vor wenigen Tagen noch für unmöglich gehalten hatte: Ich visualisierte! Ich sah MICH anstelle der Herzogin in diesem Schlösschen am Genfersee, ICH hörte mir Schubert live an, nicht sie. Und dass ich nicht allein war an diesem Anlass, sondern in äusserst freundlicher Begleitung :-), müsste ich eigentlich nicht erwähnen, denn das versteht sich von selbst …
      Das ist doch wirklich ein Erfolg, nicht wahr?
      Ich hoffe, ich konnte dir eine Freude bereiten, indem ich mein Erlebnis an dieser Stelle erzählt habe!
      Herzlich
      Regula

    • Jakob meint

      Wau liebe Regula…
      Ich glaube du musst dein Buch nicht weiter vermarkten… ich werde es bestimmt lesen!!!
      Nur weiss ich nun nicht, ob ich dich dann im kleinen Schwarzen, oder kleinen Grauen vorstellen soll dabei.
      Es ist wunderschön zu lesen, wie es in dir jubelt…. weisst du, diese Rose, die nehme ich nun zum silbernen Kübel raus und… schenke sie dir!!!!
      Alles Liebe, Jakob

    • Regula Haus-Horlacher meint

      Herzlichen Dank, das ist sehr nett von dir!
      Betreffend der Kleider-Vorstellung musst du dir keine Sorgen machen: Mein Buch heisst zwar „Das schwarze Sofa“, aber die Kleider, die in der Geschichte vorkommen sind bis auf eine Hose, einen Strickrock und zwei Mützen farbig und ziemlich genau beschrieben.
      Ich wünsche dir eine gute Nacht und sende dir viele Grüsse!
      Regula

    • Jakob meint

      Hmmm… jetzt muss ich nur noch schnell zu deinem Buch kommen. Auch wenn es nur ein Strickrock darin gibt…
      Es muss nun ein wundervolles Gefühl sein für dich! Ich freue mich für dich!!!
      Wünsche dir auch eine gute Nacht… und wunderbare Träume…
      Jakob

    • Regula Haus-Horlacher meint

      @Jakob: Das freut mich natürlich sehr, dass du dich fragst, wie du zu meinem Buch „Das schwarze Sofa“ kommen kannst!
      Ich denke, am sinnvollsten ist es, wenn ich alle nötigen Angaben hier im Blog poste, sobald ich das genaue Erscheinungsdatum weiss. Milena hat sicher nichts dagegen. Irgendwann im Mai wird es soweit sein.
      Noch einmal ganz ganz herzlichen Dank für dein Interesse!!!
      Regula

  4. Isabel meint

    Achtung Baustelle!
    Für mich habe ich das Baustellenschild hinaus gehängt, seit längerem. Nicht nur, dass ich grabe und schaufele, eine neue Wegführung ausprobiere, einige Kreisel einbaue: Neuerdings weigere ich mich auch, die Bauführung anderen zu überlassen, und übernehme sie selbst. Jemand weiss besser, was gut für mich ist? Vielleicht. Aber ich muss es tun oder lassen, wie es mir entspricht. Vorsicht, Bauloch? Und was ist, wenn mir etwas Schönes droht? Es ginge doch leichter, wenn…Vielleicht bei dir, aber nicht bei mir. Das Graben ist manchmal anstrengend, der Kreisel macht schwindelig, wenn ich die Ausfahrt verpasst habe, und der Weg führt ins „Gerate wohl !“. Und es gibt Ruhetage, Kurzarbeit und sonnenfrei. Manchmal ärgert meine Baustelle andere Menschen, weil sie ihren Weg ändern müssen, die Baustelle nicht schön finden, grössere Sicherheit benötigen, ihre eigenen Baupläne für die meinen halten. Dann schalte ich die Ampel auf rot. Und lasse sie einfach einmal warten.

  5. Jakob meint

    Liebe Anke, ich verstehe dein Mail nicht wirklich. Fast glaube ich, es sind bloss Andeutung von dem was du denkst. Ganz positiv betrachte ich deine Aussage aus der Vergangenheit, in dem du schreibst ‚… wurde ich auf dem Weg in solches Denken als verrückt bezeichnet…‘. Offenbar nicht mehr oder mehr wie ich annehme, dass du dies heute nicht mehr so beachtest, was andere über dich denken.
    Noch viel schöner ist es zu merken, dass doch fast jeder verrückt ist… oder nicht? Also, ich bin es auch… und viele andere auch!
    In meinem Sprachgebrauch wird das Verb „verrückt sein“ oft gebraucht um was Aussergewöhnliches zu bezeichnen. Zum Beispiel sagt der Satz „Ist schon rüdig verrückt wie herrlich dieser Sommer ist“ (OK, in vielen Gegenden wird das „rüdig“ weggelassen). Oder „es ist verrückt, wie alles zusammenpasst…“ oder ähnliches. Ich weiss, vielleicht nicht gerade eine schöne Sprache, doch grenzt sie sich zumindest von der Mega- oder der Super-Mega-Coolen- Generation ab.
    Damit möchte ich wieder die Brücke zu uns spannen. Wir sind doch alle Aussergewöhnlich und führen ein verrückt schönes Leben! Ich freue mich, immer wieder diese Diversität in uns Menschen zu entdecken… Ich liebe diese Menschen die mir begegnen, jeder in seiner Art – auch dann, wenn ich merken muss, dass ich von ihnen nicht verstanden werden kann. Sie zeigen mir ihr Leben und die Art, wie sie es leben vermögen!

    Ich freue mich, noch viel von dir zu hören!!!!
    Hallo, im Club der Verrückten!!!
    (… und ja, ich glaube Pfirsichkuchen mag ich auch…!)

    Jakob

  6. Karin meint

    Hi Anke, Ver-rückt ist gut. Wer sich ver-rückt, sieht die Welt aus einem anderen Blickwinkel. Also weiterso. Hmm, Pfirischkuchen. Das wäre jetzt nicht schlecht.
    Alles Liebe Karin

  7. Barbara meint

    Liebe Milena, ich habe zwei wunderbare Abende mit der Schnecke verbracht. Ein kostbares, zartes und so liebevolles Stück Literatur. Leider habe ich es schon ausgelesen. Ich hätte gut und gerne mehr Zeit mit der Schnecke verbringen können. Nun liegt das Buch neben mir auf dem Schreibtisch und die Schnecke auf dem Umschlag erinnert mich an die Ruhe und die Stille im Buch. Eine Ruhe voller Leben und Lebendigkeit. Und dann dieser Satz: „Wenn der Schnecke das Leben etwas bedeutete und die Schnecke mir etwas bedeutete, hiess das, dass irgendetwas in meinem Leben von Bedeutung war, also hielt ich durch …“
    In meinen unvollendeten Texten entstehen oft Passagen zu Stille, Langeweile, Zeit, Leere und Müdigkeit. Oft sträube ich mich dagegen. Ich hätte es gerne lebendiger, prickelnder. Heute habe ich mein Schreibmotto ausgedehnt. Ich schreibe weiterhin, um zu üben, die Kontrolle aufzugeben. Und zusätzlich: Ich lasse Langeweile, Leere, Müdigkeit und Stille zu, es darf sein, weil ich darin sein kann, so wie die Beobachterin der Schnecke.
    Judith Hermann sagte einmal in einem Interview, schreiben bedeute für sie, dem Fluss der Zeit etwas entgegenzusetzen. Wenn es mir gelingt, meine Ansprüche und Erwartungen beim Schreiben hinter mir zu lassen, dann gehe ich Hand in Hand mit der Zeit. Und ich erlebe Ruhe und Gelassenheit.
    Ich wünsche dir, liebe Milena, eine vergnügte und ergiebige Zeit in den Kissen und vielleicht drückt plötzlich etwas durch, ähnlich wie bei der Prinzessin auf der Erbse, eine Knallerbse aus der wie bei einer Tischbombe viele Aha-Erlebnisse in die Luft fliegen und dich zu neuen Luftsprüngen mitreissen. (-: Barbara

  8. Karin meint

    Liebe Milena, herzlichen Glückwunsch. Der Stein scheint geflogen zu sein. Sei bitte so chaotisch, unstrukturiert, offen und verrückt im Schreiben, wie immer du willst und wie es dir gut tut. Alles Liebe Karin

  9. Jakob meint

    Liebe Milena
    Meie Freunde sagen mir immer wieder ich wüde zu viel denken. Dachte mir nicht, dass ich dies so schnell und gerne jemandem anderen sagen möchte…
    Zudem beeue ich, dass ich ne in der Kochschule war… ich stelle mir nun vor, ich würde dir eine (feine) Hünerbhrühe kochen und die wüde dir viel, viel neue Karft, Ideen und gute Laune geben!!!
    Aber weisst du was, viel wichtiger scheint mir, wir haben dich alle lieb… (bei den andern glaube ich es zumindest!!). Eine schöne Gelegenheit dies wieder mal sagen zu dürfen… sonst lässt die immer knapper werdende Zeit so was zu sagen kaum noch zu!!!!
    Also „Hühnerbrühe“ ist nun das Wort….
    Alles Liebe, Jakob

    • Ursula meint

      Und wie lieb wir dich haben – inklusive deiner unstrukturierten Arbeitsweise ;) Und darum hoffe ich, dass nach einigen weiteren Zwischenreichkissentagen, angereichert mit Ecriture-Automatique-Erkenntnissen, die Freiheit zu dir zurückkehrt!

    • BurgerTrice meint

      Wahrscheinlich habe ich etwas falsch gemacht mit meiner Blogsendung gestern. Ich glaube, sie ist verlorengegangen ?
      grüsse Euch — Beatrice

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